Anbau und Ernte in Australien

Bereits in den 1980er Jahren testete die Forstbehörde in Western Australia den Anbau von Indischem Sandelholz im tropischen Norden Australiens und legte in der Kimberley-Region (im Nordosten von Western Australia) staatliche Forschungsplantagen an. Diese Region zeichnet sich durch ihre reichhaltigen Wasservorkommen sowie durch eine Kombination von sehr hohen tropischen Temperaturen und einer sehr feuchten Regenzeit aus. Sie bietet damit beste klimatische Voraussetzungen für den erfolgreichen Anbau von Indischem Sandelholz.

 

Professioneller Plantagenanbau durch Quintis

Unser Asset-Partner Quintis erkannte das kommerzielle Potential von Indischem Sandelholz und pflanzte bereits 1999 seine ersten kommerziellen Indischen Sandelholz-Plantagen im Norden Australiens. Mittlerweile ist Quintis der weltweit größte Anbieter von nachhaltig angebautem und aus transparenten Quellen stammendem Indischen Sandelholz.

Der Erfolg von Quintis liegt in seinem professionellen und erfahrenen Plantagen-Management begründet. Die Quintis -Plantagen werden vor Ort von Forstexperten, Diplom-Landwirten und Agrarwissenschaftlern geleitet, die über eine ausgewiesene Expertise in der Kultivierung von Indischem Sandelholz verfügen und international einen hervorragenden Ruf genießen. Die Plantagenmanager wohnen zudem oft direkt auf dem Gelände „ihrer“ Plantage und haben die Bäume somit direkt und umfassend unter Kontrolle.

Quintis investiert seit Jahren intensiv in die Forschung und Entwicklung, um die Qualität und das Wachstum der Plantagenbäume zu optimieren. So werden eigene Baumschulen und Saataufzuchtstationen betrieben, wo eigenes Saatgut und jährlich über eine Million eigener, erstklassiger Setzlinge gezüchtet werden. Darüber hinaus werden auch die Bewirtschaftungstechniken (eingesetzte Wirtspflanzen, Bewässerungstechnik, Pflanzenschutz etc.) laufend weiterentwickelt und optimiert.

Dank dieser Bemühungen plant Quintis mit hohen durchschnittlichen Überlebensraten der Bäume (83-85%). In der Praxis liegt die Quote gerade auf unseren Plantagen aktuell über 90%.

Auf den Quintis -Plantagen wachsen die Indischen Sandelholz-Bäume etwa 14-16 Jahre lang, bis ihr Kernholz genügend Öl enthält und sie verwertet werden können.

In der freien Natur würden Indische Sandelholz-Bäume dagegen zwischen 25-50 Jahre für das gleiche Ergebnis benötigen.

 

Nachhaltigkeit und Ökologie

Quintis erreicht diese Ergebnisse durch sein professionelles und erfahrenes Plantagen-Management. Es werden ausdrücklich keinerlei genetische Modifikationen an der Pflanze vorgenommen und auch keine Wachstumshormone für die Pflanzen verwendet.

Bei den Plantagen handelt es sich zudem nicht um Monokultur,
sondern um eine Art "Mini-Urwald" mit der entsprechenden Fauna und Flora.

Neue Plantagenflächen werden sorgfältig ausgesucht. Es werden keine Waldflächen gerodet oder sonstige Maßnahmen ergriffen, die nicht mit der Natur und dem Umweltschutz im Einklang stehen.

 

 

Ernte

Da das kostbare Sandelholz-Öl nicht nur im Kernholz, sondern auch in den Wurzeln des Baumes enthalten ist, bedarf es eines vorsichtigen und gleichzeitig effizienten Ernte-
prozesses. Die Bäume dürfen nicht einfach gefällt werden, sondern werden sorgfältig  -
und komplett inklusive Wurzeln - herausgehoben. Dafür ist nicht nur Know-How,
sondern auch der Einsatz von Spezialmaschinen notwendig.

2014 wurde die erste kommerzielle Indische Sandelholz Plantage geerntet und verkauft.
Ein Jahr später im Jahr 2015 wurden insgesamt schon 35 Hektar geerntet und verkauft.

2016 wurden bereits 100 Hektar (über 32.000 Indische Sandelholz-Bäume) geerntet und ca. 310 Tonnen Kernholz verarbeitet. Das Kernholz enthält das wertvolle Sandelholz-Öl.

Sowohl in der Qualität des Holzes als auch in der Qualität des enthaltenen Öls erfüllen die Ernteergebnisse alle gesetzten Erwartungen.

 

 

 

 

 


Pflanzung von Indischem Sandelholz im Zeitraffer